Schweizerischer Rat der Religionen SCR

Die religiöse Landschaft der Schweiz hat sich den letzten Jahrzehnten verändert, sie ist vielfältig geworden. Wie können Menschen miteinander leben, die ganz unterschiedliche Dinge für wahr und richtig halten? Diese Frage beschäftigt viele Menschen in der Schweiz. Ausserdem besteht im internationalen Kontext zurzeit die Gefahr, dass Religion zur Begründung von Machtansprüchen und zur Legitimation von Gewalt und Krieg missbraucht wird.

Vor diesem Hintergrund wurde am 15. Mai 2006 der Schweizerische Rat der Religionen (SCR) gegründet. Dieser setzt sich aus den leitenden Persönlichkeiten der drei christlichen Landeskirchen, der jüdischen Gemeinschaft, der christlich-orthodoxen Metropolie und islamischer Organisationen zusammen, die von ihren jeweiligen Leitungsgremien mandatiert wurden.

Einen Beitrag zum Erhalt des religiösen Friedens in der Schweiz zu leisten, Verständigung und Vertrauensbildung zwischen den Verantwortlichen der Religionsgemeinschaften zu fördern, mehr miteinander statt übereinander zu reden, sind einige der Ziele dieser Dialogplattform. Der SCR soll auch Ansprechpartner für die Bundesbehörden sein.

 » Anmeldung Tagung, 16. November 2017, 9.30-17.30 Uhr
Anmeldeschluss 09. November 2017. Teilnehmerzahl ist begrenzt

Aktuell

Nein zur Eskalation der Gewalt und zum Rassismus

Der Schweizerische Rat der Religionen (SCR) verurteilt den Anschlag gegen muslimische Gläubige in London in der Nacht auf Montag.

Nahe einer Moschee in London ist in der Nacht auf Montag ein Lieferwagen in eine Menschenmenge gefahren und hat mehrere verletzt. Ein Mann starb. Zum Zeitpunkt des Anschlags dürften Hunderte muslimische Gläubige im Anschluss an das verpflichtende Ritualgebet Tarawih unterwegs gewesen sein.
Der Schweizerische Rat der Religionen (SCR) verurteilt diesen Anschlag gegen muslimische Gläubige und drückt den Angehörigen des Verstorbenen und der verletzten Opfer seine  Verbundenheit aus.
Gewalt im Namen Gottes ist Missbrauch der Religion. Der Rat ruft zu einer friedlichen Zusammenarbeit der Christen, Muslime und Juden sowie Andersgläubigen auf. Gemeinsam sollen sich die Führungspersönlichkeiten der Religionen für Frieden, Gerechtigkeit und Stabilität einsetzen.