Olivenbaum

Schweizerischer Rat der Religionen verurteilt den Angriff der Hamas und bekundet Solidarität mit den Opfern des Krieges

Der Schweizerische Rat der Religionen, der für die Vielfalt und das friedliche Zusammen­leben der Kirchen und Religionsgemeinschaften in der Schweiz einsteht, verurteilt den terroristischen und menschenverachtenden Angriff der Hamas auf Israel. Gemeinsam mit unseren Mitgliederkirchen und Religionsgemeinschaften sind wir zutiefst erschüttert über das beispiellose Ausmass und die Brutalität. Dies stellt eine Tragödie von unermess­licher Dimension dar und wird die Gewaltspirale weiter anheizen, bei der immer mehr unschuldige zivile Opfer auf beiden Seiten zu beklagen sind.

Unsere Herzen sind schwer vor Trauer angesichts der Hunderten von Menschen, die ihr Leben verloren haben. Unsere Gedanken und Gebete sind bei den Familien, die in ihrer Trauer Trost suchen. Wir beten für die rasche Genesung der Tausenden Verwundeten, die in dieser schweren Zeit Zuversicht und Heilung benötigen.

Es ist mit tiefer Bestürzung, dass wir von den vielen Geiseln erfahren, die inhaftiert und nach Gaza verschleppt wurden. Wir appellieren eindringlich an die Verantwortlichen, diese Geiseln umgehend freizulassen und ihnen die Rückkehr zu ihren Familien zu ermöglichen.

Der Schweizerische Rat der Religionen appelliert an die internationale Gemeinschaft, alles in ihrer Macht Stehende zu tun, um eine friedliche und nachhaltige Lösung für diese Krise herbeizuführen. Wir glauben fest daran, dass der Dialog, die Empathie und die Solidarität der Schlüssel zu einer dauerhaften Versöhnung und Stabilität in der Region sind.

Der Schweizerische Rat der Religionen verurteilt Koranverbrennung

Die Verbrennung des Korans in Skandinavien stösst beim Schweizerischen Rat der Religionen (SCR) auf entschiedene Ablehnung. Der SCR distanziert sich in aller Form von solchen provokativen Handlungen. Die Thora, die Bibel und der Koran sind spirituelle Zeugnisse unserer Religionen und verdienen absoluten Respekt. Millionen von Menschen, die ihr religiöses Leben nach den Botschaften dieser Schriften führen, betrachten diese und deren Inhalte als heilig. Sie fühlen sich durch solche Handlungen verletzt.

Demonstrative Schriftverbrennungen sind mit dem grundlegenden Zeugnis unserer Religionen unvereinbar. Sie tragen in keiner Weise zur Lösung von Problemen bei, sondern verschärfen sie.

175 Jahre Bundesverfassung

Wie viel Religion darf’s denn sein? Livestream zum Nachschauen

 

Aktuell

Den Dialog mit Überzeugung fortsetzen

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Beitrag von IRAS COTIS, Präsidium und Vorstandsausschuss | 20. Dezember 2023

Nachdem ein Medienbericht innerhalb der Interreligiösen Arbeitsgemeinschaft der Schweiz IRAS COTIS einen Konflikt ausgelöst hatte, haben die Beteiligten sich im Rahmen einer Mediation ausgesprochen. Damit konnten die Voraussetzungen für die Weiterführung des interreligiösen Dialogs geschaffen werden.

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Presseerklärung zum Altersrücktritt und Verabschiedungsgottesdienst von Bischof Harald Rein

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Beitrag von kath.ch | Christkatholische Kirche der Schweiz | 15. Oktober 2023 | 16:47

Bischof PD Dr. Harald Rein, Geistliches Oberhaupt der Christkatholischen Kirche der Schweiz, hat altershalber seinen Rücktritt auf den 30. November 2023 erklärt. Während seiner 14jährigen Amtszeit war er auch 2 Jahre Präsident der Arbeitsgemeinschaft Christlicher Kirchen in der Schweiz und 5 Jahre Vorsitzender des Schweizer Rates der Religionen. Während der Corona Pandemie gelang es ihm, den Bundesrat davon zu überzeugen, dass Gottesdienste und religiöse Zeremonien wegen der Religionsfreiheit und der Menschenrechte ein höheres Rechtsgut darstellen als kulturelle Veranstaltungen. Daher waren die Schweizer Kirchen und Religionen während der Corona Pandemie europaweit am wenigsten in ihrer Tätigkeit eingeschränkt.

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